Widerstand verstehen – Systemischen Dialog gestalten


Worum geht es kurz und knapp?

Widerstand ist keine Störung, sondern eine Information. Das Seminar zeigt, wie sich Widerstände als sinnvolle Antwort eines Systems verstehen lassen, weil sie auf Bedürfnisse, Loyalitäten oder ungeklärte Fragen verweisen, die bislang keinen Raum hatten. Die Teilnehmenden erproben systemische Haltungen und Methoden wie zirkuläres Fragen, Reframing und Auftragsklärung, mit denen aus Abwehr ein Dialog wird, der die Lösung bereits in sich trägt.

Worum geht es im Detail?

Wo Veränderung beginnt, regt sich Widerstand. Meist wird er als Hindernis behandelt, das es zu überwinden gilt. Die systemische Perspektive lädt dazu ein, ihn anders zu lesen: als sinnvolle Reaktion eines Systems, das etwas schützen möchte, sei es Zugehörigkeit, Sicherheit oder bewährte Routinen.

Im Seminar erkunden die Teilnehmenden, welche Funktionen Widerstand in Teams und Organisationen erfüllt und wie die eigene Haltung das Gespräch prägt. Im Mittelpunkt stehen systemische Methoden wie zirkuläres Fragen, Reframing und Auftragsklärung, die an konkreten Fällen aus dem Berufsalltag erprobt werden.

Ziel ist ein Dialog auf Augenhöhe, in dem Einwände nicht entkräftet, sondern gewürdigt werden, weil sie genau jene Hinweise enthalten, die eine tragfähige Lösung braucht. Denn wer Widerstand als Botschaft würdigt, statt ihn zu bekämpfen, verändert die Muster der Kommunikation und schafft einen Raum, in dem das System seine eigenen Lösungen (er-)finden  kann.

Ziele

Die Teilnehmenden …

  1. verstehen Widerstand als Information, indem sie seine Funktionen im System erkennen und die dahinterliegenden Bedürfnisse, Loyalitäten und Anliegen entschlüsseln.
  2. erweitern ihr Gesprächsrepertoire um systemische Methoden wie zirkuläres Fragen, Reframing und Auftragsklärung und können diese in schwierigen Gesprächssituationen sicher einsetzen.
  3. reflektieren ihre eigene Haltung und entwickeln konkrete Strategien, um aus Abwehr einen Dialog entstehen zu lassen, der Beteiligte zu Mitgestaltenden macht.

Zielgruppe

  • Führungskräfte

  • Nachwuchsführungskräfte

  • Fachkräfte mit Beratungsfunktion

Methoden

  • Impulsvorträge zu systemischen Grundlagen
  • Gesprächssimulationen und Rollenspiele
  • Reflecting Team und kollegiale Fallberatung
  • Arbeit an eigenen Praxisfällen der Teilnehmenden

Was bringen die Teilnehmer:innen mit?

  • Offenheit für  und Neugier auf systemisches Denken
  • Bereitschaft zur Selbstreflexion
  • Eigene Praxisfälle aus dem Berufsalltag
  • Freude am Ausprobieren

Investition

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Termine

Widerstand verstehen – Systemischen Dialog gestalten

Kursnummer: 27-068

Zeitraum: 26.01.2027 - 27.01.2027

Uhrzeit: Jeweils 09:00-16:30 Uhr

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Info und Beratung

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